Renault Umweltmanagement
Nachhaltigkeit im Fokus
- Weitere Senkung der CO2-Emissionen angekündigt
- Bestnoten für strenges Umweltmanagementsystem
Renault nimmt als global agierender Automobilhersteller seine ökologische Verantwortung ernst und zählt seit vielen Jahren mit einem Bündel sorgfältig aufeinander abgestimmter Maßnahmen zu den Vorreitern in puncto umweltverträgliche Fahrzeuge. Die ganzheitliche Betrachtung zur ständigen Verbesserung der Umweltverträglichkeit umfasst lückenlos den gesamten Produktions-, Nutzungs- und Wiederverwertungsprozess eines Modells über seinen vollständigen Lebenszyklus.
Vordere Plätze bei unabhängigen ökologischen Rankings belegen die führende Rolle des Unternehmens auf diesem Gebiet. Die Rating-Agentur oekom research AG bescheinigt Renault auf Grund der vorbildlichen Umweltpolitik aktuell die höchste Zukunftsfähigkeit innerhalb der Automobilbranche. Zu den Wertungskriterien der Untersuchung zählten unter anderem der Flottenverbrauch, alternative Antriebssysteme, die Ausstattung mit Partikelfiltern, Klimaschutzstrategien sowie Rücknahme- und Recyclingsysteme. Das französische Umweltministerium verlieh Renault für seine konsequente Unternehmensausrichtung den Preis „Umwelt- management für eine nachhaltige Entwicklung”.
Niedriger CO2-Ausstoß prägt die gesamte Modellpalette
Renault zählt zu den Top drei der Automobilhersteller mit dem niedrigsten durchschnittlichen CO2-Ausstoß und dem geringsten Kraftstoffverbrauch in Europa. Im Rahmen des Business Plans „Renault Vertrag 2009” hat das Unternehmen seinen Einsatz für den Umwelt- und Klimaschutz nachdrücklich unterstrichen und bekräftigt, die CO2-Emissionen weiter zu senken. Ab 2008 will Renault eine Million Fahrzeuge verkaufen, die weniger als 140 Gramm je Kilometer CO2 ausstoßen, davon ein Drittel sogar weniger als 120 g/km CO2.
Darüber hinaus will der Automobilhersteller bis 2009 Modelle anbieten, die mit Biokraftstoffen fahren. Ab diesem Zeitpunkt soll die Hälfte aller in Europa verkauften Renault Fahrzeuge mit Ottomotor neben Benzin auch Bioethanol als Kraftstoff nutzen können. Der Biodiesel-Anteil bei den Selbstzündern der Marke soll auf 30 Prozent steigen.
Alternative Kraftstoffe und Antriebe
Die „Alliance for Synthetic Fuels in Europe” (ASFE), die Renault zusammen mit den Automobilunternehmen DaimlerChrysler und Volkswagen sowie den internationalen Mineralölkonzernen Royal Dutch Shell und Sasol Chevron gegründet hat, will die Nutzung von synthetischen Kraftstoffen fördern. Diese spielen eine wichtige Rolle auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen.
Gemeinsam mit dem Allianzpartner Nissan entwickelt Renault zudem einen Elektromotor, der eine Lithium-Ionen-Batterie als Energiespeicher nutzt. Besonderheit des Systems: Die Batterie wird bei jedem Bremsvorgang automatisch aufgeladen. Die Technologie wird voraussichtlich im Jahr 2010 erstmals in Europa erhältlich sein. Darüber hinaus erarbeitet die Renault Nissan Allianz Fahrzeugkonzepte mit Hybrid- und Brennstoffzellentechnologie. Auf den Straßen der USA ist bereits ein Nissan Almera mit Hybridantrieb unterwegs.
Umfassendes Umweltmanagement
Grundlage für alle Aktivitäten sind die bereits 1995 verabschiedeten Renault Umweltrichtlinien. Sie umfassen in erster Linie:
- regelmäßige, detaillierte Umweltanalysen für alle Produkte und Fertigungsstätten der Marken Renault, Dacia und Renault Samsung Motors
- die schnelle Einführung konkreter Maßnahmen für die möglichst umwelt- und ressourcenschonende Fertigung von Automobilen
- die Entwicklung umweltverträglicher Fahrzeuge
- Mitarbeiterschulungen und transparente Informationspolitik, unter anderem durch jährliche Umweltberichte
- regelmäßige interne Überprüfungen der Umweltstandards sowie Bewertungen durch unabhängige Organisationen
Durch die konsequente Anwendung der Richtlinien konnte Renault seit Mitte der 1990er Jahre den Energieverbrauch für die Fertigung eines Fahrzeugs um durchschnittlich 25 Prozent verringern. Im selben Zeitraum sanken die Kohlendioxid (CO2-)-Emissionen der Renault Modelle im Mittel um 32 Gramm pro Kilometer.










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